Sie sind auf meiner persönlichen Webseite gelandet. Hier werde ich über Themen rund um Linux, Software und Literatur schreiben.

NFS fürs Heimnetz einrichten

NFS fürs Heimnetz einrichten

Da die Datenübertragungsrate bei Samba doch etwas arg bescheiden ist, habe ich mir einmal NFS als Alternative angesehen. Um ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben, soll NFSv4 in Verbindung mit Kerberos zum Einsatz kommen. Server Als Server steht mein NAS, bestehend aus einem ODROID-HC4 mit Debian Bullseye, zur Verfügung. Hier installieren wir zunächst die Pakete nfs, nfs-kernel-server, nfs-utils sowie krb5-kdc und krb5-admin-server. NFSv4 only Es soll ausschließlich NFSv4 verwendet werden. Dazu passen wir einige Einstellungen in /etc/default/nfs-common an:
Passwortlose Authentifizierung (sudo/gdm)

Passwortlose Authentifizierung (sudo/gdm)

Wer seinen Rechner vor Unbefugten schützen möchte, sollte ein »vernünftiges« Benutzerpasswort wählen. Dieses jedes Mal einzutippen, bei jedem Anmelden und bei jedem sudo-Befehl, ist jedoch kein Spaß und nervt schnell. Anstatt am Passwort zu sparen, kann man sich auch auf andere Weise authentifizieren: Ohne Passwort. Die Rede ist natürlich vom passwortlosen Login per U2F/FIDO2 Stick. Am Beispiel von Arch Linux und einem Nitrokey (z. B. FIDO2 oder Nitrokey 3) möchte ich hier kurz beschreiben, wie man das System so konfiguriert, dass man optional den Stick verwenden kann um sich a) am GNOME Session Manager (gdm) und b) für einen sudo-Befehl zu authentifizieren.
Ersteindruck Tolino Vision 6

Ersteindruck Tolino Vision 6

Nachdem Tolino 2020 keinen neuen E-Reader herausgebracht hat, gibt es jetzt also den Vision 6. Dieser basiert hardwaretechnisch grob (es gibt einige Abweichungen) auf dem Kobo Libra 2 und sieht diesem zumindest äußerlich zum Verwechseln ähnlich. Das ist auch kein Wunder, zeichnet sich Kobo doch auch als Technikpartner für die Tolinos zuständig. Im Folgenden geht es also um den Vision 6 und um die Unterschiede zum Vorgängermodell, dem Tolino Vision 5.
Debian (aarch64) und QEMU

Debian (aarch64) und QEMU

Der ODROID-HC4 hat mein Interesse geweckt, einfach mal Debian in einer virtuellen Maschine für die ARM-Architektur zu installieren. Es mag sicherlich noch andere Wege dafür geben, doch beschreibe ich hier einmal, wie es bei mir funktioniert hat. Vorbereitungen Zunächst gilt es, die Installationsdateien (Kernel und Initrd) für eine Netzwerk-Installation herunterzuladen. Diese werden gleich umbenannt, um sie später nicht mit den eigentlichen Kernel- und Initrd-Dateien zu verwechseln, die wir später erstellen werden.
NAS mit ODROID-HC4 - Nachlese

NAS mit ODROID-HC4 - Nachlese

Ergänzend zur Artikelserie über das Aufsetzen eines kleinen, günstigen NAS für das Heimnetzwerk, betreiben wir hier etwas Nachlese und kümmern uns noch um ein paar offene Punkte: Gehäuselüfter Disaster-Recovery Armbian-Backup Plattentausch Gehäuselüfter Den Gehäuselüfter, der Bestandteil des ODROID-HC4 ist und sich bisher nicht regte, haben wir bisher noch gar nicht betrachtet. Tatsächlich wird er auch nicht unbedingt benötigt. Die CPU-Temperatur beträgt – jedenfalls in meinem Setup – meist um die 50°C.
NAS mit ODROID-HC4 - Teil 4: Samba

NAS mit ODROID-HC4 - Teil 4: Samba

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server. Es sind folgende Teile geplant: Hardware und Betriebssystem Backups mit Borg Calibre Server Samba Server Subvolume @samba Wie schon für den Borg Backup- und den Calibre-Teil, erstellen wir auch hier ein Subvolume, dediziert für unseren Samba Dienst:
NAS mit ODROID-HC4 - Teil 3: Calibre

NAS mit ODROID-HC4 - Teil 3: Calibre

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server. Es sind folgende Teile geplant: Hardware und Betriebssystem Backups mit Borg Calibre Server Samba Server Subvolume @calibre Wie schon für den Borg Backup-Teil, erstellen wir auch hier ein Subvolume, dediziert für unsere Calibre Bibliothek:
NAS mit ODROID-HC4 - Teil 2: Borg

NAS mit ODROID-HC4 - Teil 2: Borg

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server. Es sind folgende Teile geplant: Hardware und Betriebssystem Backups mit Borg Calibre Server Samba Server Subvolume @backup Um das RAID auch für andere Datenhaltungsaufgaben zu verwenden und diese sauber voneinander zu trennen, erstellen wir ein Subvolume, dediziert für unsere Backups:
NAS mit ODROID-HC4 - Teil 1: Basis

NAS mit ODROID-HC4 - Teil 1: Basis

Mit dieser Artikelserie soll das Einrichten eines kleinen, günstigen NAS erläutert werden. Linux basierte Clients im Haushalt sollen darauf ihre Backups ablegen. Damit eine defekte NAS-Festplatte keinen Daten-GAU verursacht, werden die Daten per RAID1 gespiegelt. Der generische Ansatz (kein Fertigsystem) soll uns dabei helfen, auch andere Wünsche an das NAS zu erfüllen, wie z. B. ein Calibre Server. Es sind folgende Teile geplant: Hardware und Betriebssystem Backups mit Borg Calibre Server Samba Server Hardware und Betriebssystem Für unser NAS benötigen wir einen ODROID-HC4 samt Netzteil.
Andy Weir – Der Astronaut

Andy Weir – Der Astronaut

Andy Weirs Der Astronaut ist ganz schwer zu rezensieren. Alles, was man über den Inhalt preisgibt, ist zu viel. Der Idealfall wäre, man läse nur das Buch. Einfach so. Ohne Rezension. Ohne Klappentext. Aber gut, ein bisschen Rezension muss halt sein… Der Protagonist wacht irgendwo auf und weiß erst einmal nichts. Er weiß nicht, wo er ist und er weiß nicht wer er ist. Über Rückblenden, die in den Erzähltext (beides aus der Ich-Perspektive) eingestreut sind, erfährt er und der Leser nach und nach, in welcher Situation er sich befindet (und wer er ist).